Sonntag, 28. Februar 2016

Deadpool Filmrezension

Hey ihr Lieben,
heute habe ich die Filmrezension zu Deadpool für euch. Regie wurde geführt von Tim Miller, Deadpool wurde gespielt von Ryan Reynolds, Vanessa von Morena Baccarin und Ed Skrein spielt Francis.


Inhalt:

Eines Tages lernt Wade Wilson die Prosituierte Vanessa kennen. Irgendwie scheinen die beiden ihr ganzes Leben nacheinander gesucht zu haben, dann sie kommen zusammen und wollen sogar heiraten. Doch Wade bekommt die Diagnose "Krebs im Endstadium". Daraufhin verlässt er Vanessa, da er ihr das Leid, dass mit seiner Erkrankung einher geht nicht antun möchte. Er gerät an Ajax, welcher ihm verspricht ihn zum Superhelden zu machen. Durch Freisetzung von Adrenalin soll die Mutation stattfinden. Um das Adrenalin freizusetzen werden die "Anwärter" gefoltert. Wades Mutation lässt auf sich warten, während er weiter täglicher Folter ausgesetzt ist, was in ihm natürlich Hass auf Ajax/Francis entstehen lässt. Erst beim letzten Mittel setzt Wades Mutation ein. Allerdings wird dabei seine Haut schwer beschädigt. Er macht sich auf die Suche nach Francis, da dieser nach der Explosion seiner "Forschungseinrichtung" über alle Berge ist. Wade wird zu Deadpool und sucht die ehemaligen Mitarbeiter von Francis auf, um herauszufinden wo er ist und sich helfen zu lassen. Doch als es zum Showdown kommt, erfährt er etwas, was sein ganzes Vorhaben ins wanken bringt,

Meine Meinung:

Deadpool ist mal keiner aus Xaviers Institut für begabte Jugendliche oder einer von den Avengers sondern einfach nur normal. Die Geschichte ist an sich ja schon traurig, aber es wird so witzig und nüchtern dargestellt, dass man es schon ernst nimmt und es einen berührt, aber nicht runterzieht. Deadpool wendet sich während des Films immer wieder an den Zuschauer, weshalb man noch mehr das Gefühl hat in den Film eingebunden zu sein.
Die Effekte sind typisch für einen amerikanischen Superheldenfilm: Sehr viel Bum Bum, sehr viel Schieß Schieß und ein überpowerter Protagonist. Aber keinesfalls nervig oder too much. Es ist ein bisschen blutig und ich finde Altersfreigabe 16 ist stellenweise echt niedrig gegriffen bzw. bin ich verwundert, was die Leute denken was 16 Jährige von der Reife her "aushalten". Ist jetzt kein Film der einen sprachlos und überwältigt zurück lässt, aber es lohnt sich auf jeden Fall ihn anzuschauen.

Eure Laura <3

Donnerstag, 25. Februar 2016

Verliebt in einen Vampir - Lynsay Sands

Hey ihr Lieben,
heute habe ich die Rezension von "Verliebt in einen Vampir" von Lynsay Sands für euch.

Bild von meiner Instagramseite


Inhalt:

Die Rechtsmedizinerin Rachel Garrett bekommt eine Leiche eingeliefert und sofort macht sie sich, trotz Fieber und beginnender Grippe, professionell ans Werk. Doch zum ersten Mal beginnt sie, sich für eine Leiche zu interessieren, da der Tote ein sehr gutaussehender Junger Mann ist. In ihrem Fieberdelirium bildet sich Rachel ein, dass der Mann auf einmal wieder atmet und seine Wunden kleiner werden. Kurze Zeit später fällt sie in Ohnmacht und weiß nach ihrem Aufwachen nicht mehr was passiert ist. Als sie wieder gesund ist und wieder arbeitet bekommt sie einen "Rostbraten" rein, eine verbrannte Leiche. Der Mann ist Opfer einer Explosion gewesen und Rachel hat das seltsame Gefühl die Leiche schonmal gesehen zu haben. Ungeachtet dessen will sie mit der Obduktion beginnen, als ein Mann in Trenchcoat und Tarnklamotten mit einer Axt und einem Gewehr in den Sektionssaal kommt und Rachel anbrüllt sie solle vvon der Leiche weggehen, er sei ein Vampir. Als der Mann ausholt wirft sich Rachel aus einer Eingebung dazwischen und der tödliche Axthieb trifft sie in die Brust. Ein paar Tage später wacht sie tot auf. Zumindest sollte sie eigentlich tot sein, doch sie lebt. Für immer wenn sie das möchte. Denn sie wurde zu einer unsterblichen Vampirin gewandelt. Auf er Suche nach einem anderen Menschen läuft sie durch das fremde Haus in dem sie aufgewacht ist und trifft im Souterrain auf ihren Gastgeber Etienne Argeneau, welcher gerade aus seinem "Denksarg" (Er sagt, er hätte in diesem Sarg einige seiner besten Ideen gehabt) steigt. Vollkommen durcheinander und verwirrt hält Rachel das alles für einen Traum und benimmt sich sehr eigensinnig, bis die Familie von Etienne schafft, es sie wirklich davon zu überzeugen, dass sie nicht träumt. Etienne beginnt eine Beziehung zu Rachel aufzubauen, denn was sie nicht weiß: Er hat für sie eine einmalige Chance geopfert. Die Chance auf eine Lebensgefährtin.


Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, ist es nicht wirklich ein Must-Read. Ich habe meine Zeit nicht vergeudet und es war ganz unterhaltsam, aber mehr auch nicht.

"Eine witzige, verrückte Geschichte...und die Liebesszenen sind ein erotischer Hochgenuss!" Publishers Weekly
Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Verrückt ist die Geschichte allemal und ich mochte Rachel zu Anfang auch, weil sie Rechtsmedizinerin ist. Aber nachdem sie bei Etienne aufwacht, ist sie felsenfest davon überzeugt, dass alles ein Traum ist und das nervt halt irgendwann so richtig. Das sie es gar nicht realisiert und teilweise so dickköpfig ist, dass man sie nurnoch schütteln will trübt den Lesespaß. Etienne ist ein absolut toller Kerl (auch wenn er blond ist). Ich mochte ihn von Anfang an und für mich stand er mehr im Mittelpunkt als die frisch gewandelte Rachel.

Der Streibstil war stellenweise nicht ganz flüssig und einige Szenen waren auch viel zu lang. Die Erotik war keine Vollkatastrophe, aber ein "erotischer Hochgenuss" liest sich für mich auch anders. Ich weiß nicht wo die Autorin sich mit ihrem Buch positionieren möchte. Auf der einen Seite kommt Sex vor, sie versucht ihn pikant zu schreiben, aber irgendwie...gewollt und nicht gekonnt. Was auch so ne Sache war: Rachel rafft dann halt irgendwann, dass sie bei den Argeneaus bleiben muss bis sie sich ernähren kann (also Blut aus Beuteln trinken kann), hat aber auch zu keiner Zeit wirklich ernsthafte Bestrebungen (außer einmal) in ihr altes Leben zurückzukehren. Das fand ich dann doch etwas seltsam.

Nun ja, to put it in a nutshell, war es eine ganz schöne Geschichte die mal nen bisschen was anderes als der übliche Vampirkram war, aber vom Hocker gehauen hats mich nicht.

Eure Laura <3

Mittwoch, 17. Februar 2016

Eversea - Und die Welt bleibt stehen - Natasha Boyd

Hey ihr Lieben,
heute habe ich die Rezension zu "Eversea - Und die Welt bleibt stehen" von Natasha Boyd für euch.

Inhalt:

Nach dem Auftauchen von Jacks Hollywoodfreundin ist Keri Ann am Boden zerstört. Ihre Freunde versuchen alles um sie aufzumuntern und langsam beginnt sie sich aus ihrer Krise zu kämpfen und sogar eine Art Beziehung mit einem Jugendfreund zu haben. Als sie eines Tages einen Platten auf der Autobahn haben, hält noch ein anderes Auto auf dem Seitenstreifen. Heraus steigt: Jack. Jack ist zurück in Butler Cove und damit in Keri Anns Leben. Ist die Liebe der beiden zu retten?


Meine Meinung:

Die Geschichte ist wechselnd von Jack und Keri Ann erzählt. Am Anfang des Kapitels steht immer wessen Sicht es jetzt ist, das finde ich sehr gut. Nichts ist schlimmer als wenn man ein Buch mit wechselnden Erzählperspektiven hat und man jedes Mal nachdenken muss "Wer erzählt da gerade?"

Der Schreibstil war wie beim ersten Band wieder total super. Stellenweise war die Geschichte sehr langatmig weil nicht wirklich was passiert ist. Teilweise wollte man das Buch anschreien: "Kommt doch mal zu Rande mit euer Liebeskiste." Mehr gibt es eigentlich nicht zu meckern. Die Autorin konnte ihr Niveau von ersten Teil im zweiten Fortsetzen. Absolut lesenswert.

Eure Laura <3

Sonntag, 14. Februar 2016

Eversea - Wie ein einziger Moment - Natasha Boyd

Hey ihr Lieben,
heute habe ich die Rezension von "Eversea - Wie ein einziger Moment" von Natasha Boyd für euch. Das Buch habe ich von der LLC 2015.

Inhalt:

Keri Ann Butler lebt in dem kleinen Südstaatenort Butler Cove. Dort jobbt sie in einem Grillrestaurant, während ihr Bruder zur Uni geht. Die Eltern der beiden sind tot. Eines Tages kommt ein mehr als unfreundlicher Gast in den Grill, obwohl sie gerade schließen will. Der Gast ist kein geringerer als Hollywoodstar Jack Eversea, welcher eine Auszeit von Hollywood und seinem Leben und vor allen Dingen seinen Problemen dort sucht. Doch Keri Ann erkennt ihn zunächst nicht und geigt ihm ordentlich die Meinung. Dies imponiert Jack und er beginnt eine zarte Beziehung zu Keri Ann aufzubauen, indem er sie zunächst nur bittet für ihn einzukaufen und seine Hilfe bei der Restaurierung des "Butler-House" anzunehen. Diese ist hin und hergerissen, da Jack privat so ein verdammt toller Kerl ist, aber letztendlich muss er irgendwann Butler Cove verlassen und ist wieder der Star. Doch Keri kann ihm nicht widerstehen und sie fangen etwas miteinander an, bis eines Tages Keri Anns schlimmster Alptraum auftaucht: Jacks Hollywood-Freundin die ein furchtbares Geheimnis lüftet.

Meine Meinung:

Der erste und einzige Kritikpunkt ist: Der Name der Protagonistin. Stellenweise war dieser Doppelname wirklich grauenvoll. Da hätte es Keri getan.

Der Schribststil war sehr schön. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Keri Ann erzählt und man beginnt direkt am Anfang sich in sie hineinzuversetzen. Tatsächlich hat es die Autorin geschafft, dass man sich manchmal selbst wie Keri Annn fühlt und sich mitfreut oder eben auch echt einen Stich ins Herz bekommt. Fantastisch. Auch die Sympathie oder eben den Hass konnte man sehr gut verstehen.

Die Charaktere waren wirklich sehr durchdacht. Die Autorin hat wirklich ihre Hausaufgaben gemacht und sich Charaktere mit Geschichte ausgedacht. Da hat jeder kleine Nebencharakter mal seinen "Heldenmoment" wo er im Zentrum des Geschehens steht und das finde ich schön und auch wichtig bei einem guten Buch. Auch die Verbindungen zwischen den Charakteren und die gegenseitigen Emotionen waren wirklich sehr schön durchdacht.

Die Geschichte an sich ist auch wirklich super. Man denkt "Nen reicher, berühmter Typ verliebt sich in ein schüchternes Mädchen." kennt man schon. Aber es ist wirklich anders, denn man kann sich nicht vorstellen das Jack eigentlich ein Hollywoodstar ist. Er ist so normal und man kann sich seine andere Seite kaum vorstellen. Normalerweise denkt man sich ja: "Genaaaau, er verliebt sich GENAU in das graue Mäuschen." Aber sie haben sich ja irgendwie ganz normal kennengelernt und sie wusste ja zuerst gar nicht wer er ist. Fand ich super.

Eure Laura <3