Mittwoch, 24. August 2016

Sixteen Moons - Kami Garcia, Margaret Stohl

Hey ihr Lieben,
nach langer Abstinenz habe ich mal wieder eine Rezension. Diesmal habe ich mich (für meine Verhältnisse) mutig an ein Jugendbuch gewagt.

Ich bin schon Ewigkeiten um das Buch rumgeschlichen, habe mich allerdings nie getraut es zu kaufen aus Angst, dass es mir nicht gefällt.

Der Inhalt:

Ethan Wate ist ein normaler Junge aus der verschrobenen Kleinstadt Gatlin in den Südstaaten der USA. Seit einiger Zeit "plagen" ihn allerdings Träume von einem Soldat und seiner Geliebten. Das Gesicht der Geliebten kann er in seinen Träumen nie sehen, allerdings weiß er, dass sie es ist die er sieht: Lena Duchannes, die Neue an seiner Schule.

Lena ist anders, als alles was Ethan an Mädchen bisher kennengelernt hat. Kein Wunder, sie ist eine Caster, ein Mensch mit übernatürlichen Fähigkeiten, noch dazu eine Naturgeborene, was ihre Fähigkeiten stärker und Umfangreicher macht als bei anderen Castern. Auf den Mädchen der Duchannes liegt allerdings ein Fluch, am 16. Mond (16. Geburtstag) werden sie berufen - auf die helle oder auf die dunkle Seite. (Schöne Grüße von Star Wars) Helle Caster setzen ihre Kräfte für das Gute ein, dunkle Caster (Oh Wunder) für das Böse.

Ethan und Lena beginnen eine zarte Freundschaft, welche sich aber recht schnell in eine romantische Beziehung verwandelt. Das junge Glück wird allerdings von Lenas nahender Berufung und den Bestrebungen ihrer Mutter, der mächtigsten dunklen Caster, Lena zu "Bekehren" überschattet. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen umso tiefer taucht Ethan in die Welt der Caster ein und merkt: Nicht alle Dinge sind so wie sie den Anschein machen.

Meine Meinung:

Ein riesiges, riesiges Lob für die Ausgestaltung der Atmosphäre und der Charaktere. Da merkt man wirklich, dass sich jemand Gedanken gemacht hat BEVOR er angefangen hat zu schreiben. Man hat den Eindruck, dass zuerst die Biographien der einzelnen Charaktere geschaffen wurden, sowie ein Stadt- und sonstige Einwohnerplan von Gatlin erstellt wurde, bevor auch nur irgendwas anderes gemacht wurde. Es ist so unglaublich gut gemacht...man hat wirklich (das sage ich vielleicht oft, aber dieses Buch steht auf Platz 1 der Bücher die zu dieser Gruppe gehören) den Eindruck mittendrin statt nur dabei zu sein. Fantastisch.

Die Liebesgeschichte ist natürlich der Hauptinhalt irgendwie aber: großes Lob, dass sie selten schmalzig und nicht nervig im Zentrum steht. Sehr gut dosiert, ich mag das. Die Handlung an sich ist wirklich sehr gut gelungen, allerdings hat man (wenn man sonst so Bücher liest wie ich) eben gemerkt das es für jüngeres Publikum geschrieben ist.

Die übernatürlichen Elemente der Geschichte, also das was Lenas Fähigkeiten betrifft, fand ich gut dosiert und (für eine Caster) realistisch und nicht übertrieben. Auch was die Fähigkeiten anderer Caster angeht, war alles sehr nachvollziehbar.

Alles in allem ein sehr unterhaltsames und schönes Jugendbuch.

Eure Laura <3


Sonntag, 21. August 2016

Wacken 2016

Hey ihr Lieben,
heute habe ich eine kleine Wacken-Fotodoku für euch. Enjoy! <3


Das Toilettenhäuschenschild am letzten Rastplatz vor Wacken



Nette Begrüßung :)



Ein Wunder das es nicht geklaut wurde...



Dies ist normalerweise der Turm der Dorfkirche...



Auch eine Verwendungsmöglichkeit :D



R.I.P, Rock den Himmel, Lemmy



Recycling in einer neuen Dimension...



Kurz vor dem heftigsten Regenguss der Woche...

(Diese Bilder waren alle von mir, die folgenden sind von der lieben Adriana von AHA-Mode & Alles für die Handarbeit aus der Schweiz.


19:00 Uhr (keine Ahnung wann es genau war)



19:05 Uhr...



Poolparty?... Irgendwer? 



Armstricken ist Metal... :)

Es war eine tolle Woche mit fantastischen Menschen. Karten für nächstes Jahr sind bestellt, Amon Amarth und Powerwolf (woooooohooooooo *megafreu*). Zwar hat das Wetter so seine Leunen gehabt und man hatte zeitweise echt Beinschmerzen weil Stiefel mit 3kg Schlamm irgendwann ziemlich schwer werden...aber passt. Ich hoffe ja sehr, dass ich nächstes Jahr besser durchhalte wenn ich keine sesselpupsende Studentin mehr bin (bin ich seite dem 18.8. schon nichtmehr) sondern eine  körperlich arbeitende Auszubildende zur Gärtnerin und nen bisschen was gewohnt bin. 

Eure Laura <3

Dienstag, 2. August 2016

Real Life Update

Hey ihr Lieben,
heute kommt das Real Life Update und meine Pläne.

Was so passiert ist und warum es so ruhig war:

Ich bin keine Studentin mehr. Dieses Studium war nicht das was ich machen wollte. Schon Ende des ersten Semesters war ich vollkommen fertig und ausgelaugt, habe mich gefragt ob es das wert ist. Dann, aufgrund vielerseitigem Zuspruch habe ich weitergemacht, da es ab dem 3. Semester besser werden sollte und ich dachte "Das Zweite schaff ich irgendwie auch noch." Habe ich nicht.

Das Projekt was über das ganze Semester geht und zum Teil aus Gruppenarbeit besteht...ich möchte niemanden schlecht reden. Es hat einfach nicht funktioniert, Leute haben nicht das gemacht was man von ihnen erwartet, teilweise musste ich meinen Teil erarbeiten und den von einem anderen Gruppenmitglied, musste arbeitsintensive Aufgaben übernehmen während andere kleine Aufgaben hatten und die teilweise nicht komplett erfüllt haben...solche Sachen halt.

Das, kombiniert damit, dass man ja auch noch andere Module hat und ich so dann teilweise mehr in der Uni war als zu Hause und das über Wochen hinweg, hat mich einfach so fertig gemacht, dass ich beschlossen habe, dass ich das nicht durchhalte und besser aufhören sollte.

Ein Gutes hatte das zweite Semester allerdings, ich habe einen wunderbaren und lieben Menschen dazugewonnen, welcher mir auch in meiner Zukunft noch etwas erhalten bleibt. Das Projekt haben wir nämlich zu dritt gemacht, und die andere ambitionierte Person ist die liebe Carolina. Mit ihr ist eine Freundschaft entstanden und auch sie hat nach 4 Semestern (auch Landschaftsplanung) aufgehört. Sie hat sich für dieses Jahr noch als Zierpflanzengärtnerin beworben. Den Abend vor ihrem Bewerbungsgespräch kam ich einen Anruf von ihr: "Schreib eine Bewerbung. Der Chef hat mich gerade angerufen. Ich bin die einzige Bewerberin, die anderen Beiden sind abgesprungen und jetzt suchen sie noch und er hat gefragt ob ich wen kenne." Tja, was soll ich sagen? Ich hab ne Bewerbung geschrieben, zwei Tage später (ein Mittwoch)  sind wir zum Einstellungstest und Bewerbungsgespräch, am Donnerstag und Freitag hatten wir dann Probearbeiten und ich habe am 29.07.2016 meinen Vertrag unterschrieben.

Ab dem 18.8.2016 bis zum 17.8.2018 bin ich also Auszubildende zur Gärtnerin im Blumen- und Zierpflanzenbau.  Wo?



Im Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe.

Jetzt, meine Lieben, gehts aber erstmal los nach:

Wackööööööööööön

Bis danach und stay metal,

eure Laura <3 \m/

Sonntag, 24. Juli 2016

Faszination PokémonGO

Hey ihr Lieben,
warum es so ruhig war, erfahrt ihr im nächsten Post. So viel sei an dieser Stelle gesagt: Mr. Engineer und ich sind noch zusammen, an dieser Front ist alles tutti palletti. Und auch meinen Eltern gehts gut.

Also mein Postthema:

PokémonGO

Die eine Hälfte der Leser wird jetzt wahrscheinlich die Augen verdrehen und den Tab schließen. Und das ist in Ordnung. Die andere Hälfte wird weiterlesen. Also Hallo an die Weiterleser. 

Ich möchte dieses Thema ansprechen weil es allseits aktuell ist und mir diese "Analyse" bei den Malbüchern (siehe *hier*) schon sehr viel Spaß gemacht hat. Diesmal baue ich es als ein Selbstinterview auf:

1. Spielst du selber PokémonGO?

Ja, tue ich. Mr. Engineer hatte ein paar Tage vor mir angefnagen und ich hab noch gegen gewettert von wegen "Noch mehr "Smombies" (Smartphone-Zombies) und "Man fängt doch nur kleine Tierchen und kann sich dann freuen, oder was?" Aber irgendwann meinte er, ich solle es doch auch anfangen, es käme irgendwann ein Feature mit dem man Pokemon verschicken kann. Da könnte ich ja für ihn sammeln und ihm dann schicken. An dieser Stelle möchte ich sagen: Vergiss es, Schatz. Du wirst meine Pokémon niemals kriegen MUAHAHAH. 

Nein es ist wirklich faszinierend wie schnell mir dieses Spiel Spaß gemacht hat und mich gefesselt hat, obwohl ich nie was mit Pokémon am Hut hatte.

2. Was ist denn dieses Spiel überhaupt?

PokémonGO ist eine von einem kleinen amerikanischen Entwicklerstudio entwickelte App, welche anhand der GPS-Daten (ja Datenschutz, blah blah. Ganz ehrlich, Google weiß mittlerweile auch ohne PokémonGO wo ich wohne etc. Wir sind im Internet sowieso ein offenes Buch, warum also aufregen?) den Spieler in einer virtuellen Karte platziert. Diese Karte ist allerdings exakt der Ort an dem man sich aufhält. Bewegt sich der Spieler dann im echten Leben durch die Straßen, bewegt sich auch das kleine Männchen auf dem Handy auf genau der selben virtuellen Straße. 

An bekannten/markanten/irgendwelchen Punkten in der Stadt, manchmal Sehenswürdigkeiten, manchmal auch irgendwas befinden sich sogenannte Pokéstops. Diese beinhalten teilweise eine kurze Beschreibung des Ortes und ein Bild. Bsp aus Kassel: "Treppenstrasse. Erste Fußgängerzone Deutschlands." Und in einem kleinen Runden Feld ist dann ein Foto. Dieses Feld kann man drehen und (wenn man eine stabile Internetleitung hat) erscheinen kleine Blasen die nützliche Items beinhalten. 

Läuft man dann so durch die Gegend, vibriert auf einmal das Handy - ein Pokemon ist erschienen. Dann sitzt auf der virtuellen Karte ein Pokémon und tippt man dieses an, kommt man ins Fangmenü. Dabei kann man die sogenannte "Augmented Reality" benutzen, welche das Pokémon dann in der realen Welt platziert. Klingt kompliziert, ich zeigs einfach mal: 


Hier sieht man ein kleines Taubsi auf dem Knie vom Mr. Engineer. Ziel ist es jetzt das Pokemon zu fangen. Dieses wird dann der Sammlung des Spielers hinzugefügt und, sofern es ein neues Pokemon ist, im Pokédex registriert. Zusätzlich erhält man Sternenstaub und z.B. Taubsibonbons. Das ist wichtig um das kleine Federvieh irgendwann in ein größeres Federvieh bzw, ein ganz großes Federvieh zu verwandeln. Diese sind dann auch stärker und heißen anders. 

Ich glaube ich habe alles erklärt was man wissen sollte.

3. Warum ist dieses Spiel so faszinierend?

Auch hier ist es denke ich wieder das Prinzip des Erfolges, Wenn man rausgeht und seine ersten Pokémon fängt, freut man sich riesig, egal ob das Ding furchtbar schlecht ist oder an jeder 3. Straßenecke sitzt, Man freut sich und denkt sich immer "Wenn  ich weitergehe finde ich bestimmt noch was anderes". Das "In der Nähe" Tool, was einem angeblich anzeigt welche Pokémon in der Nähe sind (aber noch ziemlich verbuggt ist) befeuert diese Ambition noch. Man will tatsächlich, wie es im Titelsong der Serie heißt, der allerbeste Pokémontrainer werden. Dafür sitzt man dann halt auch mal Samstagnachts bis halb 4 und fängt kleine virtuelle Tierchen. Nicht das ist das schon gemacht hätte *hust*...

Außerdem ist es das wohl einzige Spiel was den Spieler nach draußen holt und ihn wirklich animiert sich zu bewegen. Zumal dadurch (hab ich eben vergessen) Eier ausgebrütet werden, aus denen dann meist eher seltenere Pokémon schlüpfen. 

Kontakte sind auch ein großer Teil des Spielerlebnisses. Mittlerweile ist "Welches Team bist du?" ein erfolgreicher Anmachspruch. Jeden Abend finden sich an die 60-70 Spieler an Kassels wohl größtem Hotspot. Da kommt man dann mal ins Gespräch wenn man wieder aus dem Spiel geflogen ist, oder man ein gutes Pokémon gefangen hat. Es wird sich über die besten Fangplätze und die Stärke seiner Sammlung ausgetauscht und manchmal entstehen sogar Konakte, welche über einen Abend hinausgehen und mit denen man sich dann zur gemeinsamen Jagd oder Arenaeroberung verabredet. Also anders als viele vermuten stehen nicht haufenweise Smombies nebeneinander und daddeln auf ihren Smartphones. 

Und als Mädchen muss ich sagen, dass viele Pokémon einfach zum knuddeln sind.


Wie kann man sowas nicht knuddeln und liebhaben wollen?

4. Deine Stats

Name: Wutkruemel
Startdatum: 16.07.2016
Team: Blau/Mystic/Weisheit
Level: 13
Startpokémon: Bisasam
stärkstes Pokémon: 905 WP Lapras aus einem Ei
schwächstes Pokémon was es nicht an jeder Ecke gibt: Rettan und Kleinstein
Gefangen/Gesehen: 58 gefangen, 59 gesehen
Gelaufen: 20.81km

Ich hoffe ihr habt jetzt mehr den Durchblick.

Eure Laura <3

Donnerstag, 21. April 2016

Erwachsene und Malbücher

Hey ihr Lieben,
da dies ja ein Buchblog ist, dachte ich mir, ich stelle mal eine ganz andere Art von Büchern vor: Malbücher.

Es ist ja jetzt tatsächlich der letzte Schrei das Erwachsene ihre Buntstifte rauskramen und anfangen auszumalen. Ich weiß nicht ob der Trend sogar mittlerweile vielleicht schon wieder vorbei ist. Auf jeden Fall habe ich mir auch Malbücher zugelegt (bzw. vom Mr. Engineer geschenkt bekommen) und male seitdem munter lustig vor mich hin.

Als Standardwerke haben sich ja mittlerweile "Mein Zauberwald", "Mein verzauberter Garten" und "Mein phantastischer Ozean" von Johanna Basford etabliert. Auch ich bin stolze Besitzerin von "Mein Zauberwald" und habe auch schon einige Bilder vervollständigt.






Alle Bilder sind aus "Mein Zauberwald". Die gelben Klebchen sind Ideenzettelchen wo draufsteht wie man die Seite gestalten könnte.


Weitere sehr beliebte Werke die ich auch besitze sind "Animorphia" und "Doodle Invasion" bei denen kleine knuffige Doodlemännchen und Weibchen in die Bilder eingearbeitet wurden. Gerade Doodle Invasion ist für "Anfänger" sehr geeignet, da die Bilder noch nicht so mega kleinteilig wie bei Frau Basford sind bei der man schon Geduld und einen guten Spitzer braucht.


Doch warum das Ganze? Ich kann nur für mich sprechen, aber ich bin kein sehr geduldiger Mensch. Ich habe keine Nerven mir mühsam irgendwelche Handarbeit oder Origamifähigkeiten anzueignen. Ausmalen muss man nicht lernen und auch ohne Shading, Blending und super Farbeffekte sehen die Bilder toll aus. Man kann sich also erweiterte Fähigkeiten aneignen, muss dies aber keineswegs damit die Bilder gut aussehen. Des weiteren bringt Ausmalen schnell Erfolg. Es wäre nicht für mich eine Stunde rumzustricken und gerade mal 3cm Socke rauszukriegen. Beim Ausmalen sieht man mit jedem Blatt an einem Baum den Fortschritt und das motiviert auch immer wieder weiter zu machen und das Bild zu vervollständigen. Und das Gefühl ein fertiges Bild nach Stunden von Arbeit anzuschauen ist einfach unglaublich.

Kontrolle ist denke ich mal auch ein Faktor der das Ganze interessant macht. Das klingt vielleicht jetzt bescheuert, aber wenn man das Gefühl hat das Leben entgleitet einem ist Ausmalen eine super Möglichkeit die Kontrolle wieder zu erlangen. Man hat die Kontrolle über die Farben und Felder, man selber entscheidet was wo wie gefärbt wird und welchen Stil das Bild bekommt. Und man kann daraus Kraft für das "reale" Leben ziehen.  Auch geht aber mit dem Malen eine gewisse Verantwortung einher, da immer die Angst mitmalt das Bild zu versauen. Und man hat es eben nur einmal. Aber gerade dieses Zusammenspiel macht einen unglaublichen Reiz aus.

Weiterhin kann man das sehr gut neben irgendwelchen anderen Sachen (Tv gucken, Musik hören) machen. Mich stört das nämlich nicht. Im Gegenteil die "Ablenkung" fördert meine Konzentration auf das Bild, ohne dass ich in vollkommener Stille sitze was ich auch nicht mag.

Vielfach wird dieses Hobby belächelt nach dem Motto "Erwachsene die mit Bilderbüchern rumlaufen", aber jeder der einmal komplett versunken und konzentriert an einem Bild gemalt hat, es am Ende anschaut und das Ergebnis und den Fortschritt sieht, wird diese Flucht aus dem Alltag zu schätzen wissen.

Eure Laura <3

Montag, 18. April 2016

Nervige Instagram-Blogarten

Hey ihr Lieben,
schonmal vorab: Ich werde hier keine Namen veröffentlichen und gezielt über irgendwen herziehen. Es geht mit hier um Blogs, deren kompletter Inhalt sich auf dieses Thema bezieht und ich dieses Thema oder diese Art von Blog einfach nervig finde. Wie ich auf diese Art von Blogs komme? Wenn andere Leute denen man selber folgt solchen Seiten folgen schaffen die es auch manchmal in die eigene Stöberfunktion. Und dann guckt man es sich an weil das Bild was man dann halt gerade sieht ja irgendwie doch ganz schön ist und dann entdeckt man das Ausmaß des Übels. Ihr werdet sehen was ich meine:

Fitnessblogs: #gym, #summerbody, #workhard und ähnliche Hashtags leiten einen auf Blogs wie ich sie furchtbar finde: Mädchen stehen im Fitnessstudio vorm Spiegel, strecken ihren Arsch raus, das Handy blitzt im Spiegel und sie erzählen wie gut sie heute trainiert haben und ach wie geil sie jetzt schon aussehen und blah. Versteht ihr? So in die Richtung. Sowas finde ich furchtbar. Ich meine macht man das nicht letzten Endes für sch selber? Muss ich mich dann extra hinstellen und der Instagemeinde erzählen wie fleißig ich bin? Als "Zuschauer" bekommt man teilweise das Gefühl das sie nur durch die 78 anonymen Likes motiviert werden wovon 5 zu einer anderen Kategorie gehören die ich gleich noch vorstelle. Und, ich erhebe meinen moralischen Zeigefinger, ist das bei einigen kein gesundes und normales Fitnessverhalten mehr, allerdings gibt es dann 14-jährige Mädchen die die ja so toll finden und neidisch werden und dann nichts essen und naja...ihr wisst worauf ich hinauswill.

Interior: #interior Der schlimmste Trend in diesem Bezug geht glaube ich langsam zurück, aber ich erkläre was ich meine: Eine Kleiderstange mit weißen Klamotten drauf, ein Schminktisch mit Victotias Secret Parfum drauf, eine Kunstorchidee in diesem pottenhässlichen (mein Empfinden) Ikeablumentopf mit der Spitze oben dran (Skurar heißt das Ding) und eine Abercrombie und Hollistertüte neben pinken Nike Airs am Boden. Wo man sich fragt: Wie hält die das aus? Und wo ist der ganze Scheiß den ich hier rumfliegen hab, den man braucht, bei ihr?!
Das sind so "Do it yourself SOS!" Zimmer. Ich weiß nicht wer das noch kennt, aber das war eine Sendung bei der ganze Wohnungen glaube ich umgestaltet wurden von "Experten". Ist ja keine schlechte Sache nur das Problem: Das Zeug was am Anfang da war ist weg. Von der Zauberhand der Raumgestalterin weggezaubert. Selbst mit Ausmisten hätte das niemals, niemals, niemals auf diese Menge in diesen Zimmern reduziert werden können.
Genau so sieht das auch in den Zimmern unter dem #interior aus. Zum einen denkt man sich: Wohnen die in einem Möbelmarkt? Wo nehmen die das Geld her?Einige zeigen immer wieder neue Wohnzimmer zeigen und die also eigentlich jeden Monat neu kaufen müssten oder ich weiß es nicht. Auf jeden Fall finde ich diese Accounts künstlich (vielleicht weil ich es einfach nicht verstehe wo die das Material für ihre Fotos herkriegen) und demotivierend ( Man denkt sich: :(( So toll wird es bei mir nie aussehen).

Veganblogs: #vegan, #veganlife, #vegangains kann ich echt nichtmehr sehen. Ich stehe bald mit meiner Bratwurst bei den Rauchern, ehrlich. Mir geht dieser Vegantrend (denn mehr ist es nicht) so auf die Nerven. Veganer im wahren Leben sind ja schon teilweise anstrengend, aber auf Instagram ist das durch die Bildunterschriften und Hashtags ein richtiges: "Guck mal wie vorbildlich ich bin, ich esse keine Tiere. Die armen Tiere, ihr doofen Fleischfresser esst Küken. Schämt euch zur Hölle. Ich muss zwar jeden morgen tonnenweise Nahrungsergänzungsmittel weil mein Geschnetzeltes den Zustand und Nährwert von Pappe hat, aber ich bin trotzdem besser als alle anderen." Das ist nen richtiges Battle unter den Veganern wer...ich weiß auch nicht...mehr vegan ist irgendwie.
VOR DEM SHITSTORM: Ich habe nichts gegen Veganer die halt im Restaurant einfach ihren Salat mampfen und sich im Supermarkt ihr veganes Biozeug kaufen. Es ist nämlich aus meiner Sicht so: Wenn die Veganer die Klappe halten und einfach vegan vor sich hinleben, haben alle anderen überhaupt gar kein Problem damit. Aber wenn sie anfangen und sich damit brüskieren und versuchen andere zu bekehren, dann schießen halt die anderen gegen Veganer. Ich meine ich weiß wie mein Fleisch auf den Teller kommt und das das bestimmt jetzt nicht die beste Art der Tierhaltung ist und des Tötens usw. Aber ich esse einfach zu gerne Fleisch und das wird sich auch nicht ändern.

Art Sharing Blogs: Du sitzt da und guckst meinetwegen unter #art. Und du findest ein schönes Bild. und du likest es, weil du denkst "Oh, ich like das Bild von dem Künstler dann freut er sich." Wenn du aber genauer hinguckst steht drunter "Amazing artwork by @blahblablubb". Das heißt der Künstler hat da auf seinem Profil an sich nen Scheiß davon. Die wenigsten gucken nämlich auf der Seite des Künstlers sondern liken halt auf der Sharing-Page. Die sind von Grund auf nicht schlecht gerade WEIL man dadurch ja Künstler entdecken kann. Aber die wenigsten haben die Motivation sich die Seite des Künstlers nochmal anzuschauen was man an deren Follower und Likezahlen sehen kann.

Foodblogs: #healthy #food Diese Leute die regelmäßig/ständig Bilder von ihrem selbstgemachten Essen posten wo man sich denkt "*Applaus* Du hast 3 Stunden in der Küche gestanden um das toll zu schneiden und herzurichten um da ne Viertelstunde von zu essen."

Welche Instagramblogs mögt ihr nicht?

#eureLaura<3 ;)


Samstag, 2. April 2016

Zukunft und sowas

Hey ihr Lieben,
heute habe ich mal die kleine "Rechtfertigung" warum es so ruhig ist:

1. Die Lust zum Lesen fehlt. Die Lust fehlt einfach und ich habe halt durch die Semesterferien auch einfach unglaublich viele Möglichkeiten meinen Tag zu gestalten und dann steht lesen vielleicht nicht immer ganz oben auf der Liste.

2. Habe ich Umzugsstress. Ja, tatsächlich ist es passiert, Mr. Engineer und ich haben eine passende Wohnung gefunden. Der Mietvertrag ist durch, wir haben schon die Schlüssel und sind im Moment halt dran sauber zu machen (glaubt mir, es st schlimm) und sogar Möbel haben wir schon ausgesucht. Unter anderem Lappland (in dunkel), Tärendö und Stefan vom bekannten schwedischen Möbelhaus. Ich hab mal die Links drunter gepackt, dann könnt ihr es euch angucken wenn es euch interessiert. Vor allen Dingen Lappland gefällt mir gut, da dort alle Playstations und die dazugehörigen Spiele und  zusätzlich noch DVDs reinpassen. Unser Sofa ist übrigens Friheten in grau das aber im Moment noch im Wohnheimzimmer vom Engineer steht. Als Bücherregal (ja, erstmal nur eins) dient natürlich ein Billy den ich aus meinem Zimmer bei meinen Eltern mitbringe. Unser Schreibtisch ist Malm in Birke der auch aus meinem alten Zimmer stammt. Dann noch Pax-Kleiderschränke. Ich werde auf jeden Fall dann wenn alles fertig ist Fotos hochladen.

3. Kann ich noch nicht von allen Modulen Semesterreviews hochladen, da manche noch nicht bewertet wurden und ich Schiss hab, dass durch einen wirklich unwahrscheinlichen und total komischen Zufall irgendwer liest was ich darüber schreibe. (Das meine ich Ernst, habe das Gefühl es könnte sarkastisch klingen. Nein, ich hab echt Schiss). Aber ich kann sagen, dass ich schon 12 Credits habe und 2 Module (Gesellschaft und Umwelt und Einführung in die Freiraumplanung) bestanden habe,

4. Würde ich ja Folgenreviews zu meinen aktuellen Serien schreiben, aber auch da fehlt die Motivation so ein wenig. Vielleicht mach ich es zumindest für 2 Broke Girls, weils mir einfach am Herzen liegt. Ich fühle mich im Moment tatsächlich auch ein bisschen so, da ich jetzt monetär nichtmehr so gut ausgestattet bin. Meine Eltern unterstützen mich zwar, aber damit, dem Kindergeld und den <200€ Bafög komme ich nicht weit wenn ich Miete, Strom und Gas (gut, das alles natürlich geteilt durch zwei) bezahlen muss und auch noch was Essen möchte. Ich sehe mich schon wie Max von einem Job zum Nächsten springen im 4. Semester (vorher ist arbeiten + vernünftig zur Uni gehen unmöglich).
Vielleicht auch Reviews zu TBBT einfach weils TBBT ist und ich die Serie auswendig kenne. Neulich waren wir in einem bekannten Laden welcher fast ausschließlich Videospiele verkauft (*hust* Game....) und wir sind mit den Verkäufern und dem Cheffe da per Du und er kam auf die Idee mich Fragen aus dem Trivial Pursuit von The Big Bang Theory zu fragen, weil Mr. Engineer sagte, ich wüsste darüber alles. Nun ja, ich konnte alle Fragen beantworten und Mr. Engineer meinte, es würde keinen Sinn machen das zu kaufen, da alle gegen mich eh kein Land sehen würden und man es dann höchstens mit erschwerten Bedingungen (alle anderen müssen nur die Frage beantworten, ich die Antwort und das dazugehörige Zitat nennen) spielen könnte.

Das war mal ein kleines Update was in meinem Leben im Moment so vor sich geht. Folgt mir auf Instagram für bildhafte Einblicke :D

Eure Laura <3

P.S: Ich will nicht am Dienstag 20 Jahre alt werden -.-

Sonntag, 28. Februar 2016

Deadpool Filmrezension

Hey ihr Lieben,
heute habe ich die Filmrezension zu Deadpool für euch. Regie wurde geführt von Tim Miller, Deadpool wurde gespielt von Ryan Reynolds, Vanessa von Morena Baccarin und Ed Skrein spielt Francis.


Inhalt:

Eines Tages lernt Wade Wilson die Prosituierte Vanessa kennen. Irgendwie scheinen die beiden ihr ganzes Leben nacheinander gesucht zu haben, dann sie kommen zusammen und wollen sogar heiraten. Doch Wade bekommt die Diagnose "Krebs im Endstadium". Daraufhin verlässt er Vanessa, da er ihr das Leid, dass mit seiner Erkrankung einher geht nicht antun möchte. Er gerät an Ajax, welcher ihm verspricht ihn zum Superhelden zu machen. Durch Freisetzung von Adrenalin soll die Mutation stattfinden. Um das Adrenalin freizusetzen werden die "Anwärter" gefoltert. Wades Mutation lässt auf sich warten, während er weiter täglicher Folter ausgesetzt ist, was in ihm natürlich Hass auf Ajax/Francis entstehen lässt. Erst beim letzten Mittel setzt Wades Mutation ein. Allerdings wird dabei seine Haut schwer beschädigt. Er macht sich auf die Suche nach Francis, da dieser nach der Explosion seiner "Forschungseinrichtung" über alle Berge ist. Wade wird zu Deadpool und sucht die ehemaligen Mitarbeiter von Francis auf, um herauszufinden wo er ist und sich helfen zu lassen. Doch als es zum Showdown kommt, erfährt er etwas, was sein ganzes Vorhaben ins wanken bringt,

Meine Meinung:

Deadpool ist mal keiner aus Xaviers Institut für begabte Jugendliche oder einer von den Avengers sondern einfach nur normal. Die Geschichte ist an sich ja schon traurig, aber es wird so witzig und nüchtern dargestellt, dass man es schon ernst nimmt und es einen berührt, aber nicht runterzieht. Deadpool wendet sich während des Films immer wieder an den Zuschauer, weshalb man noch mehr das Gefühl hat in den Film eingebunden zu sein.
Die Effekte sind typisch für einen amerikanischen Superheldenfilm: Sehr viel Bum Bum, sehr viel Schieß Schieß und ein überpowerter Protagonist. Aber keinesfalls nervig oder too much. Es ist ein bisschen blutig und ich finde Altersfreigabe 16 ist stellenweise echt niedrig gegriffen bzw. bin ich verwundert, was die Leute denken was 16 Jährige von der Reife her "aushalten". Ist jetzt kein Film der einen sprachlos und überwältigt zurück lässt, aber es lohnt sich auf jeden Fall ihn anzuschauen.

Eure Laura <3

Donnerstag, 25. Februar 2016

Verliebt in einen Vampir - Lynsay Sands

Hey ihr Lieben,
heute habe ich die Rezension von "Verliebt in einen Vampir" von Lynsay Sands für euch.

Bild von meiner Instagramseite


Inhalt:

Die Rechtsmedizinerin Rachel Garrett bekommt eine Leiche eingeliefert und sofort macht sie sich, trotz Fieber und beginnender Grippe, professionell ans Werk. Doch zum ersten Mal beginnt sie, sich für eine Leiche zu interessieren, da der Tote ein sehr gutaussehender Junger Mann ist. In ihrem Fieberdelirium bildet sich Rachel ein, dass der Mann auf einmal wieder atmet und seine Wunden kleiner werden. Kurze Zeit später fällt sie in Ohnmacht und weiß nach ihrem Aufwachen nicht mehr was passiert ist. Als sie wieder gesund ist und wieder arbeitet bekommt sie einen "Rostbraten" rein, eine verbrannte Leiche. Der Mann ist Opfer einer Explosion gewesen und Rachel hat das seltsame Gefühl die Leiche schonmal gesehen zu haben. Ungeachtet dessen will sie mit der Obduktion beginnen, als ein Mann in Trenchcoat und Tarnklamotten mit einer Axt und einem Gewehr in den Sektionssaal kommt und Rachel anbrüllt sie solle vvon der Leiche weggehen, er sei ein Vampir. Als der Mann ausholt wirft sich Rachel aus einer Eingebung dazwischen und der tödliche Axthieb trifft sie in die Brust. Ein paar Tage später wacht sie tot auf. Zumindest sollte sie eigentlich tot sein, doch sie lebt. Für immer wenn sie das möchte. Denn sie wurde zu einer unsterblichen Vampirin gewandelt. Auf er Suche nach einem anderen Menschen läuft sie durch das fremde Haus in dem sie aufgewacht ist und trifft im Souterrain auf ihren Gastgeber Etienne Argeneau, welcher gerade aus seinem "Denksarg" (Er sagt, er hätte in diesem Sarg einige seiner besten Ideen gehabt) steigt. Vollkommen durcheinander und verwirrt hält Rachel das alles für einen Traum und benimmt sich sehr eigensinnig, bis die Familie von Etienne schafft, es sie wirklich davon zu überzeugen, dass sie nicht träumt. Etienne beginnt eine Beziehung zu Rachel aufzubauen, denn was sie nicht weiß: Er hat für sie eine einmalige Chance geopfert. Die Chance auf eine Lebensgefährtin.


Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, ist es nicht wirklich ein Must-Read. Ich habe meine Zeit nicht vergeudet und es war ganz unterhaltsam, aber mehr auch nicht.

"Eine witzige, verrückte Geschichte...und die Liebesszenen sind ein erotischer Hochgenuss!" Publishers Weekly
Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Verrückt ist die Geschichte allemal und ich mochte Rachel zu Anfang auch, weil sie Rechtsmedizinerin ist. Aber nachdem sie bei Etienne aufwacht, ist sie felsenfest davon überzeugt, dass alles ein Traum ist und das nervt halt irgendwann so richtig. Das sie es gar nicht realisiert und teilweise so dickköpfig ist, dass man sie nurnoch schütteln will trübt den Lesespaß. Etienne ist ein absolut toller Kerl (auch wenn er blond ist). Ich mochte ihn von Anfang an und für mich stand er mehr im Mittelpunkt als die frisch gewandelte Rachel.

Der Streibstil war stellenweise nicht ganz flüssig und einige Szenen waren auch viel zu lang. Die Erotik war keine Vollkatastrophe, aber ein "erotischer Hochgenuss" liest sich für mich auch anders. Ich weiß nicht wo die Autorin sich mit ihrem Buch positionieren möchte. Auf der einen Seite kommt Sex vor, sie versucht ihn pikant zu schreiben, aber irgendwie...gewollt und nicht gekonnt. Was auch so ne Sache war: Rachel rafft dann halt irgendwann, dass sie bei den Argeneaus bleiben muss bis sie sich ernähren kann (also Blut aus Beuteln trinken kann), hat aber auch zu keiner Zeit wirklich ernsthafte Bestrebungen (außer einmal) in ihr altes Leben zurückzukehren. Das fand ich dann doch etwas seltsam.

Nun ja, to put it in a nutshell, war es eine ganz schöne Geschichte die mal nen bisschen was anderes als der übliche Vampirkram war, aber vom Hocker gehauen hats mich nicht.

Eure Laura <3

Mittwoch, 17. Februar 2016

Eversea - Und die Welt bleibt stehen - Natasha Boyd

Hey ihr Lieben,
heute habe ich die Rezension zu "Eversea - Und die Welt bleibt stehen" von Natasha Boyd für euch.

Inhalt:

Nach dem Auftauchen von Jacks Hollywoodfreundin ist Keri Ann am Boden zerstört. Ihre Freunde versuchen alles um sie aufzumuntern und langsam beginnt sie sich aus ihrer Krise zu kämpfen und sogar eine Art Beziehung mit einem Jugendfreund zu haben. Als sie eines Tages einen Platten auf der Autobahn haben, hält noch ein anderes Auto auf dem Seitenstreifen. Heraus steigt: Jack. Jack ist zurück in Butler Cove und damit in Keri Anns Leben. Ist die Liebe der beiden zu retten?


Meine Meinung:

Die Geschichte ist wechselnd von Jack und Keri Ann erzählt. Am Anfang des Kapitels steht immer wessen Sicht es jetzt ist, das finde ich sehr gut. Nichts ist schlimmer als wenn man ein Buch mit wechselnden Erzählperspektiven hat und man jedes Mal nachdenken muss "Wer erzählt da gerade?"

Der Schreibstil war wie beim ersten Band wieder total super. Stellenweise war die Geschichte sehr langatmig weil nicht wirklich was passiert ist. Teilweise wollte man das Buch anschreien: "Kommt doch mal zu Rande mit euer Liebeskiste." Mehr gibt es eigentlich nicht zu meckern. Die Autorin konnte ihr Niveau von ersten Teil im zweiten Fortsetzen. Absolut lesenswert.

Eure Laura <3

Sonntag, 14. Februar 2016

Eversea - Wie ein einziger Moment - Natasha Boyd

Hey ihr Lieben,
heute habe ich die Rezension von "Eversea - Wie ein einziger Moment" von Natasha Boyd für euch. Das Buch habe ich von der LLC 2015.

Inhalt:

Keri Ann Butler lebt in dem kleinen Südstaatenort Butler Cove. Dort jobbt sie in einem Grillrestaurant, während ihr Bruder zur Uni geht. Die Eltern der beiden sind tot. Eines Tages kommt ein mehr als unfreundlicher Gast in den Grill, obwohl sie gerade schließen will. Der Gast ist kein geringerer als Hollywoodstar Jack Eversea, welcher eine Auszeit von Hollywood und seinem Leben und vor allen Dingen seinen Problemen dort sucht. Doch Keri Ann erkennt ihn zunächst nicht und geigt ihm ordentlich die Meinung. Dies imponiert Jack und er beginnt eine zarte Beziehung zu Keri Ann aufzubauen, indem er sie zunächst nur bittet für ihn einzukaufen und seine Hilfe bei der Restaurierung des "Butler-House" anzunehen. Diese ist hin und hergerissen, da Jack privat so ein verdammt toller Kerl ist, aber letztendlich muss er irgendwann Butler Cove verlassen und ist wieder der Star. Doch Keri kann ihm nicht widerstehen und sie fangen etwas miteinander an, bis eines Tages Keri Anns schlimmster Alptraum auftaucht: Jacks Hollywood-Freundin die ein furchtbares Geheimnis lüftet.

Meine Meinung:

Der erste und einzige Kritikpunkt ist: Der Name der Protagonistin. Stellenweise war dieser Doppelname wirklich grauenvoll. Da hätte es Keri getan.

Der Schribststil war sehr schön. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Keri Ann erzählt und man beginnt direkt am Anfang sich in sie hineinzuversetzen. Tatsächlich hat es die Autorin geschafft, dass man sich manchmal selbst wie Keri Annn fühlt und sich mitfreut oder eben auch echt einen Stich ins Herz bekommt. Fantastisch. Auch die Sympathie oder eben den Hass konnte man sehr gut verstehen.

Die Charaktere waren wirklich sehr durchdacht. Die Autorin hat wirklich ihre Hausaufgaben gemacht und sich Charaktere mit Geschichte ausgedacht. Da hat jeder kleine Nebencharakter mal seinen "Heldenmoment" wo er im Zentrum des Geschehens steht und das finde ich schön und auch wichtig bei einem guten Buch. Auch die Verbindungen zwischen den Charakteren und die gegenseitigen Emotionen waren wirklich sehr schön durchdacht.

Die Geschichte an sich ist auch wirklich super. Man denkt "Nen reicher, berühmter Typ verliebt sich in ein schüchternes Mädchen." kennt man schon. Aber es ist wirklich anders, denn man kann sich nicht vorstellen das Jack eigentlich ein Hollywoodstar ist. Er ist so normal und man kann sich seine andere Seite kaum vorstellen. Normalerweise denkt man sich ja: "Genaaaau, er verliebt sich GENAU in das graue Mäuschen." Aber sie haben sich ja irgendwie ganz normal kennengelernt und sie wusste ja zuerst gar nicht wer er ist. Fand ich super.

Eure Laura <3


Sonntag, 31. Januar 2016

Die 5. Welle Filmrezension

Hey ihr Lieben,
der liebe Mr. Engineer und ich waren natürlich auch in die 5 Welle.

Inhalt:
Der Inhalt ist der selbe wie vom Buch. Die Anderen tauchen auf und versuchen die Menschheit auszulöschen. Es werden die Geschichte von Cassie und Ben erzählt die dann gegen Ende zusammengeführt werden. Cassie wird dann halt irgendwann nachdem Mutter und Vater tot und der Bruder entführt ist, angeschossen und von Evan gerettet.

Meine Meinung:
Ein wirklich gut gemachter Film. Genauso spannend wie das Buch und absolut sehenswert. Die Besetzung war wirklich super, obwohl ich mir Evan anders vorgestellt habe. Ein paar Kritikpunkte habe ich. Sie haben nämlich einige Sachen aus dem Film weggelassen, die wichtig gewesen wären um das genau zu verstehen. Mein Freund meinte zwar das es dennoch gut ging, ich fand das nicht. Es gab beispielsweise eine Sprengung die mit "Sprengsätzen" ausgeführt wurde. Für normale Sprengsätze, selbst wenn es C4 wäre, war die viel zu heftig. Im Buch erfährt man allerdings warum die so heftig ist. Das hat mir gefehlt. Dafür gabs am Anfang eine Szene die Cassie auf einer Party zeit wo sie sich kurz mit Ben unterhält. Das ist im Buch auch nicht so. Da kennen sie sich nicht und das hat dann auch Auswirkungen auf ihr Zusammentreffen.

Ich denke wenn man das Buch nicht gelesen kann man den Film trotzdem genießen und wird es nicht bereuen das Geld ausgegeben zu haben. Eine bildgewaltige Dystopie mit Wow-Effekt.

Eure Laura <3

Freitag, 29. Januar 2016

Bücherkauf-Tag

Hallo ihr Lieben,
die Nele von Buecherduft hat mich zum Bücherkauf-Tag getaggt.

1. Wo kaufst du deine Bücher?

Wenn ich Bücher kaufe, dann bei Thalia oder Amazon. Ich habe ja auch den Tolino Tab 8 und hab alleine deswegen schon eine Verbindung zu Thalia. Ich bin aber ein großer Fan von kostenlosen Sachen, deshlab lese ich auch viel über readfy oder die kostenlosen E-Books von Thalia.

2. Welches Genre kaufst du am meisten?

Am meisten natürlich Erotik. Merkt man ja. Allerdings lese ich auch manchmal sowas wie "Die 5. Welle" oder Romantic Fantasy.

3. Kaufst du eher Taschenbücher, Hardcover oder gebundene Bücher?

Es kommt drauf an in welchen Format das Buch zu kaufen ist. Manche gibt es ja einfach nur als TB, HC oder E-book. Ich bevorzuge Taschenbücher, weil sie in die Tasche passen und einfach handlich sind. Manche Bücher kaufe ich auch als HC weil mir z.B. das Cover sehr gut gefällt oder ich das erste Buch als Hardcover habe und dann muss halt die ganze Reihe als Hardcover sein.

4. Wo findest du neue Buchkandidaten?

Wenn ich bei readfy stöbere, dann kommen mir immer neue Kandidaten unter. Auch im Buchhandel fallen mir dann manchmal ältere Bücher dann doch noch auf, welche ich mir dann gebraucht kaufe. Studenten sind arm, Studenten brauchen Geld. Ansonsten lese ich alles was mich interessiert und jeder der meinen Blog länger kennt weiß, dass ich mit neuen "Hypebüchern" nix am Hut habe.

5. Nach welchen Kriterien entscheidest du dich für neues Lesematerial?

Wenn es zu meiner Stimmung passt und mich der Inhalt auch interessiert. Das Auge liest auch mit also gucke ich auch ein bisschen nach dem Cover.

6. Wie viele Bücher kaufst du im Schnitt pro Jahr?

Das kann man gar nicht so genau sagen. Ich hab ja eine Zeit lang wirklich sehr sehr viele Bücher gekauft und gelesen, aber mittlerweile bin ich bei so 20-30 im Jahr.

7. Was würde ich dazu bringen ein Buch sofort aus der Hand zu legen?

Ich bin ja eigentlich keine Abbrecherin, weil wenn dann will ich wenigstens eine negative Rezension schreiben und anderen Leuten erklären warum ich das nicht mochte und ihnen abraten. Ich weiß gerade nicht ob das fies klingt. Ich bin jedenfalls froh wenn jemand eine negative Rezi schreibt. Das ist wenigstens ehrlich. Und schließlich kann man sich ja auch immernoch sein eigenes Bild machen.

8. Gibt es Bücher die du in mehreren Editionen kaufen würdest?

Ja, Lara Adrian auf jeden Fall. Ich würde auch Mazerunner als verschiedene Ausgaben kaufen, einfach weil sie alle total super aussehen. Und Nocturna als Schmuckausgabe wäre auch schnieke. Z.B. von Chroniken der Unterwelt, habe ich ja aber schon meine Wunschausgabe, daran würde ich nichts ändern.

9. Lässt du dir gerne Bücher schenken, die du vorher nicht ausgesucht hast?

Ungern. Gerade im Genre Erotik kann man so viel falsch machen und deshalb ist es mir lieber, wenn ich die Bücher vorher selber aussuchen kann.


Ich tagge:

my-reading-world
Becci von aboutbecci
Lisa von Prettytigers Bücherregal
Lu von Lus Buchgeflüster

Eure Laura <3

Freitag, 22. Januar 2016

Das Semester neigt sich dem Ende

Hey ihr Lieben,
ich kann es fast nicht glauben, dass ich tatsächlich schon fast das erste Semester geschafft habe. Zwischenzeitlich hatte ich ja überlegt hinzuschmeißen und dieser Moment wird mit Sicherheit wiederkommen, aber vorerst mache ich weiter.

Am 8.2. haben wir Rundgangswoche, wo wir die Ergebnisse dieses Semesters ausstellen und Ende Februar unsere Prüfungswoche. Ich glaube da haben wir echt Glück gehabt. Andere schreiben über mehrere Wochen Prüfungen, wir haben eine Woche wo alles fertig sein muss und geschrieben wird und dann Ruhe.

Ich habe immer noch so meine Probleme mit einigen Modulen und Dozenten und ich bin echt froh wenn ich den ein oder anderen los bin. Im Moment ist auch noch ziemlich viel zu tun. Irgendwie muss alles jetzt und sofort fertig sein und man hat gefühlt überhaupt keine Zeit mehr.

Mr. Engineer hat auch mittlerweile sein Thema für die Bachelorarbeit und fängt da...keine Ahnung wann genau mit an :)

Ich hatte übrigens zur Unterstützung meines Studiums ein Probearbeiten für einen Aushilfsjob hier im  Gamestop. Ich hoffe sehr ich kriege den Job. Wenigstens würde ich dann was machen wo ich Geld verdiene UND was mir Spaß macht.

Eure Laura <3

Mittwoch, 13. Januar 2016

Die 5. Welle - Rick Yancey


Hey ihr Lieben,
heute kommt die Rezension zu "Die 5. Welle" von Rick Yancey. Waaas? Das ist doch schon Ewigkeiten her als alle das Buch gelesen haben. Du liest es jetzt nur wegen dem Film! In der Tat ist das so. Leser die mich kennen wissen, dass ich nicht der Typ dafür bin, der vor dem Buchladen campt oder den Verlag nach dem Buch fragt, nur um die allererste Person zu sein die das gelesen hat.Und die es auch nicht liest, wenn es dann schon ein paar Wochen oder Monate alt ist. Sonern wenn ich irgendwann denke "Ach guck mal, das haben damals alle gelesen. Es ist gerade so günstig. KAuf es dir." Oder eben wegen einem Film.

Inhalt:
Das ist das schwierige an Rezensionen von Büchern die eigentlich jeder kennt. Eine Rezension zu schreiben die eben noch keiner kennt. Ich könnte jetzt anfangen mit "Die erste Welle brachte..." aber das macht ja fast jeder.

Die Welt wird von "Wellen" heimgesucht die von den Anderen, wie die Protagonistin sie nennt, verursacht werden. Unter anderem zum Beispiel ein EMI (elektromagnetischer Impuls) der alles was Strom braucht oder einen Motor hat lahm legt, oder eine modifizierte Ebolaepidemie. Die Anderen wollen den Planeten einnehmen, doch ihn solchen Situationen, wenn Wellen 7 Milliarden Menschen auslöschen, sind die die Überleben nicht die Schwachen. Sondern die Stärksten. Diejenigen die sich ihren Planeten nicht nehmen lassen. So wie Cassie. Vater tot. Mutter tot. Bruder entführt. Und sie kann niemandem trauen, doch der Wille ihren Bruder zu finden ist stärker als alles andere.

Meine Meinung:
Pageturner hoch 10 meine Lieben. Dieses Buch ist die "buchifizierte" Spannung. Man kann nicht aufhören zu lesen weil man immer wieder wissen will wie es weitergeht.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, Cassie erzählt am meisten. Ihre Geschichte ist so unglaublich spannend und schön und aufregend und einfach toll. Unterbrochen wird sie leider von Zombies Geschichte. Mit dieser Geschichte kann ich wenig anfangen. Die Charaktere darin spielen erst am Ende wieder eine Rolle und irgendwie hätte man das ganze auch kürzer machen können und naja. Die Handlungsstränge von Cassie und Zombie laufen halt irgendwann zusammen und Zombies freunde spielen ne wichtige Rolle. Aber keine Ahnung irgendwie...ich weiß nicht. Ich mag Zombie nicht, ich mag seine Freunde nicht und seine Geschichte ist verwirrend. Allerdings muss ich sagen, man muss seinen Teil lesen, weils sonst Verständnisprobeme gibt. Und es st ja auch nicht total furchtbar.

Die Charaktere (ich nehme da Zombie und seinen Clan mal raus) haben mir sehr gut gefallen. Vor allen Dingen Evan, welcher Cassie rettet als sie fast verblutet hat es mir angetan. Ich mag ihn so unglaublich gerne. Er ist liebevoll und fürsorglich und aufopfernd. Aber auf eine absolut durch und durch männliche Art und Weise.

Ich kann nicht mehr sagen außer: Wenn ihr das Buch gemieden habt - hört auf damit. Es lohnt sich wirklich es zu lesen.

Sonntag, 10. Januar 2016

Cupcake Love - Berit Bonde

Hey ihr Lieben,
heute habe ich (wie ihr wohl kaum übersehen könnt) die Rezension zu Cupcake Love von Berit Bonde für euch. Ich hab das Buch über readfy gelesen.

Inhalt:
Clara hat es fast geschafft. Eigentlich steht der Eröffnung ihre eigenenen Cupcakeladens nichts mehr im Wege...außer hartnäckiger Schimmel. Clara sieht nicht ein warum sie den ganzen Spaß selber bezahlen soll und gerät an den Anwalt Sam van der Brugge. Ein arroganter Kerl, aber er scheint sein Fach zu verstehen. Und unverschämt gut aussehen tut er auch. Wäre da nicht das "blonde Gift" an seiner Seite von der Clara denkt sie sei seine Freundin. Nun ja, Sam hilft ihr das Geld einzufordern und nachdem er sie nochmal aus einem Schlamassel rettet kann sie eröffnen. Der Laden läuft überaus gut, doch in Clara sieht es ganz anders aus. Irgendwie schreit ihr Herz nach Sam van der Brugge aber irgendwie auch nach ihrem Jugendschwarm und dem erfolgreichen Schauspieler Patrick. Für wen wird sie sich entscheiden?

Meine Meinung:
Ein tolles Buch. Direkt zu Anfang: Das Cover - ein Traum. Es passt soo gut zum Inhalt. Perfekt. Clara war mir sofort sympathisch. Etwas frech, chaotisch und mit dem Herzen hinter ihrem Vorhaben. Auch ihre Freunde waren sehr sympathisch und jeder hatte seine Eigenarten und seinen Auftritt der ihn doch irgendwie wichtig gemacht hat. Es war nicht nach dem Motto "Ja, sie hat da halt so nen paar Freunde" sondern sie alle standen kurzzeitig im Fokus.
Sam war wie ein erfolgreicher Anwalt eben. Ich mochte ihn irgendwie, weil Clara ihn ja auch mochte. Man fühlt sich wirklich als wäre man Clara. Sehr gut gelungen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch das Clara fast alles irgendwie kommentiert.
Die Story war wirklich gut. Es wurde einem nie langweilig und ständig passiert irgendwas neues. Man könnte ja denken "Der Laden ist auf, was soll jetzt noch groß passieren, außer das sie Cupcakes verkauft?". Aber es passiert eine ganze Menge.
Schade fand ich das Ende. Das war so ein bisschen überstürzt und so "Friede, Freude, Eierkuchen". Da hätte man vielleicht noch ein bisschen mehr rausholen können. Aber Hauptsache es wird am Ende alles "Friede, Freude, Cupcake" :)

Eure Laura <3