Dienstag, 27. Oktober 2015

Rockstar - Helen Carter

Hey ihr Lieben,
ja, es war eine Weile ruhig. Ich hatte die Möglichkeit alles zu tun, was ich 13 Jahre kaum machen konnte: einfach rumgammeln. Die Zeit zwischen der Schule und der Uni einfach mit entspannen verbringen. Und ich hab halt auch irgendwie das Lesen runtergefahren. Aber ich war neulich im Urlaub und da habe ich viel gelesen.

Unter anderem die Rockstar-Reihe von Helen Carter.

Inhalt:
Es geht um den Sänger Bones Armstrong, welcher eines Nachts mit einer Stichwunde in der Praxis von Ivy Newman auftaucht. Ivy lebt für ihren Job, daher ist ihr Bones Armstrong mit seiner Band vollkommen unbekannt. Allerdings ist sie dann doch so neugierig, dass sie die Karte einlöst die ihr Bones für das Konzert nach seiner Behandlung zusteckt. Nun ja, es ergibt sich, dass die Beiden ein Paar werden. Doch die Beziehung gestaltet sich sehr schwierig, da Bones wirklich ein Bilderbuchrockstar ist samt Drogen- und Alkoholexzessen gepaart mit Groupies flachlegen (und ja, das Wort ist an dieser Stelle nötig. Oftmals ist es nämlich nicht mehr)

Meine Meinung:
Tja, fangen wir mal mit dem an was mit nicht gefallen hat: Es war mir teilweise echt zu heftig. Gerade was den Sex mit den Groupies angeht, da hab ich mich ja schon als Leserin schlecht gefühlt. Ich meine ja, diese Mädchen legen es drauf an, aber so? Puuuh. Außerdem hat man eigentlich permanent Mitleid mit der armen Ivy, da das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben ist und es viele Momente gibt die Ivy gar nicht mitbekommt und man ihr eigentlich zeigen will was für ein Arsch Bones ist.
Ansonsten hat mir aber alles sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm, weder ewig lange Sätze noch abgehackte kurze Sätze. Ivy ist wirklich eine tolle Persönlichkeit die man sofort ins Herz schließt.
Ich kann das Buch wirklich empfehlen, denn zwischen den ganzen Exzessen und rohen Sexszenen, doch eine wunderbare Liebesgeschichte ihren Platz findet.

Eure Laura <3

Freitag, 23. Oktober 2015

Divergent - Veronica Roth

Hey ihr Lieben,
heute kommt die Rezension zu "Divergent" von Veronica Roth.

Der Inhalt:
Naja, eigentlich muss ich dazu ja nichts sagen. Jeder kennt's. Aber der Vollständigkeit halber mache ich es doch:
Die Welt ist in fünf Fraktionen geteilt:
- Ken (Wissenschaft)
- Candor (Gerechtigkeit/Wahrheit)
- Alturan (Selbstlosigkeit)
- Amite (Friedfertig)
- Ferox (Angstlos) [Ja, ich weiß, dass das Furchtlos heißt, aber im Buch und im Film geht es um die Ängste die besiegt werden sollen]

Beatrice Prior ist in die Fraktion der Altruan geboren. Jedes Jahr findet der Test der Bestimmung statt, bei dem durch eine Simulation festgestellt werden soll, zu welcher Fraktion der Initiant im Inneren gehört. Beatrices Test verläuft nicht wie geplant, denn er ist nicht eindeutig. Sie ist eine Unbestimmte. Am Tag der Entscheidung, wo sich die Jugendlichen dann entscheiden müssen, entscheidet sich Beatrice für die Ferox. Sie schafft es heile auf das Gelände der Ferox und wird Initiantin. Ihre Chancen sind nicht die Besten, da sie sehr schwach und klein ist. Daher wird sie von anderen fertig gemacht und geärgert. Allerdings findet sie auch eine gute Freundin namens Christina. Sie fängt allerdings auch an verwirrende Gefühle für ihren Ausbilder Four zu entwickeln. Mit viel Mut und Willen, versucht Tris sich durch den Initiationsritus zu kämpfen.

Meine Meinung:
Also ich hab ja den Film schon gesehen -> siehe hier. Der hat mir richtig gut gefallen und das Buch ebenfalls. Der Schreibstil war halt "jugendbuchig", weil manche Sachen echt harmlos ist bzw. man das Buch anschreit "Jetzt macht halt". Die Handlung an sich kannte ich ja schon aber mir ist etwas entscheidenes aufgefallen: die Unterschiede zwischen Buch und Film sind mega klein. Im Buch gibts öfter Situationen wo es um die Nebencharaktere geht, welche im Film halt keinen Platz haben. Diese sind allesamt sehr spannend geschrieben. An sich ist das Buch sehr spannend und keinesfalls langatmig. Andauernd passiert etwas ohne, dass man sich überfordert fühlt. Lesenswert auf jeden Fall ;)

Eure Laura <3

Sonntag, 18. Oktober 2015

Vampir d'amour - Francis Madrid

Hey ihr Lieben,heute kommt die Rezension zu "Vampir d'amour" von Francis Madrid.

Inhalt:
Doc Murphy ist Autor und möcte ein Vampirbuch schreiben. Irgendwie fehlen ihm allerdings die Ideen als er dann schlussendlich vor dem Schreibprogramm sitzt. Plötzlich hört er es über sich rumpeln, was ungewöhnlich ist, da er ganz oben im Haus wohnt und über ihm nur der Dachboden ist. Als er hinaufklettert findet er die französische Vampirin Ramina. Diese sei die Nichte der Vermieterin. Die Beiden kommen durch etwas chaotische Umstände einer "Verschlepperbande" auf die Schliche und retten viele von Raminas Artgenossen.

Meine Meinung:
Ähm ja. Wie man sieht hatte ich etwas Probleme damit den Inhalt zu schreiben. Das liegt nicht daran, dass es schon etwas her ist, sondern schlicht und ergreifend daran, dass das Buch nicht sonderlich lang ist, jedes Wort zu viel ein Spoiler wäre und der Inhalt im Buch an sich chaotischer und seltsamer nicht sein könnte.

Ich muss mich echt zurück halten, weil ich nicht so mega schlecht über das Buch reden will. Aber die Handlung geht einfach echt viel zu sehr Schlag auf Schlag. Das hat mir nicht gefallen. Dann an sich die Handlung.

Achtung Spoiler:
Ein Mann der nicht an Vampire glaubt, findet auf seinem Dachboden eine Vampirin, die beißt die Dorfbedienung der Kneipe, diese wird zur Beseitigung von einer Bande in die Schweiz gebracht. Doc, seine Vampirin und sein Kumpel fahren mit einem geliehenen Krankenwagen in die Schweiz und legen der Bande das Handwerk. WAS?!

Also sorry, aber: Lest es einfach nicht, es ist die Zeit nicht wert.

Eure Laura <3

Dienstag, 13. Oktober 2015

Wieso, weshalb, warum - Studium

Hey ihr Lieben,
heute spreche ich mal ein bisschen über mich und mein Leben. Genauer gesagt: mein anstehendes Studium.

Wie hab ich mich entschieden:
Oh, es war ein ziemliches Hin und Her bis ich mich entschieden hatte. Zuerst wollte ich Lehrerin für Geographie und PoWi oder Englisch werden, dann Medien- oder Gamedesignerin. Aber in mir war immer der Wunsch irgendwas mit Klima zu machen. Nicht so öko-umweltmäßig, nein eher so Wetterphänomene und die Auswirkungen die bestimmte Sachen auf das Weltklima haben. Nun, leider ist alles was damit zu tun hat ziemlich technisch und naturwissenschaftlich und das ist wirklich nicht meine Stärke. Eines Tages erzählte mir meine Mutter, dass ihr Cousin Landschaftsarchitekt sei und beruflich deswegen in der ganzen Welt unterwegs ist. Sie meinte, ich solle mir mal bei dem anstehenden Uniinfotag die Veranstaltung über Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung anschauen. Das hab ich gemacht. Und es war als ob jemand die Schatztruhe geöffnet hätte und Engelsgesang ertönt ist. Genau das was ich wollte: Gestaltung und Umwelt. Viel Praxis und die Möglichkeit sich auf unglaublich viele Dinge zu spezialisieren. Tja, und so ist es gekommen, dass ich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung studieren werde.

Der Weg zum Studium:
Der Weg ins Studium führt im Allgemeinen über das Abitur. Meiner auch. Ganz ehrlich, hätte mir jemand letztes Jahr um diese Zeit gesagt, dass ich nächstes Jahr mein Abitur hätte und auch einen Studienplatz, ich hätte ihn ausgelacht. Ich hab selber nicht dran geglaubt. Meine Leistungskurse waren Englisch und Geschichte. Nun müsste man meinen, dass man ja in diesen Fächern am Besten ist und ein super Abi hinlegt. Ähm...nein ^^ Das Englischergebnis war in Ordnung doch das Geschiabi als mittelschwere Katastrophe zu bezeichnen wäre geprahlt. Nur so viel: Die Nachprüfung hat mir meinen Hintern gerettet. So, drittes Prüfungsfach war Deutsch schriftlich. Naja, da hatte ich ein besseres Ergebnis erwartet aber es hat gepasst. Dann die Horrorprüfung: Mathe. Der S***** ist ja Pflicht. Ich habe mich also für eine Präsentationsprüfung entschieden, da alle anderen Möglichkeiten ausgeschieden sind. Ich habe mir also vor den Prüfern einen abgestrampelt und durfte dann 20 (!!!) Minuten auf das Ergebnis warten. Es bleibt zu erwähnen, dass ich während der kompletten Oberstufe in den Klausuren 3 Punkte geschrieben habe, ab und zu mal 7. Naja und dann hab ich diese Prüfung für meine Verhältnisse echt gerockt. Alle, meine Eltern, mein Freund, mein Lehrer und ich haben das nie erwartet. Letzte Prüfung war die mündliche Prüfung in meiner Paradedisziplin Erdkunde. Die hat mein Schnitt nochmal geändert. Also hab ich mich mit einem Abi von 2,6 an der Uni Kassel beworben und bin angenommen worden :)

Eure Laura <3

Samstag, 10. Oktober 2015

Destiny - Lucy Stern

Hey ihr Lieben,
heute kommt die Rezension zu "Destiny - Beloved Enemy, Beloved Stranger" von Lucy Stern.

Der Inhalt:
Emily hat an der Harvard University studiert und sich über all die Jahre jeden Tag mit dem eingebildeten, reichen Schnösel Joshua Stone gestritten. In der letzten Nacht stellt sich allerdings heraus, dass es wohl ein verbales Vorspiel war, denn die beiden verbringen eine heiße Nacht. Am nächsten Tag bricht Emily mit ihren Freundinnen zu einem Roadtrip auf. In der Nascht hatte sie einen Zettel einer ihrer Freundinnen gefunden und durch einen Zahlendreher kommt sie in Verbindung mit dem netten David. Ihr Zustand verschlechtert sich auf dem Roadtrip zusehends, psychisch wie physisch. Emily hat Liebeskummer weil sie nicht weiß was das zwischen ihr und Joash ist und wie es weiter gehen soll. Zusätzlich fängt sie sich einen Infekt ein, der sie für eine Weile ans Bett fesselt. Einzig und allein die Chats mit David bringen ihr gute Laune. Betrügt sie Josh, obwohl sie nichtmal genau weiß was sie nun sind? Und ist schreiben gleich betrügen? Und wieso vertraut sie diesem wildfremden Mann eigentlich so?

Meine Meinung:
Ein wirklich schönes Buch. Hier meine Liste:

+ Schreibstil: Ein lockerer Flüssiger und humorvoller Schreibstil, der einen ganz von allein durch die Geschichte trägt.
+ Charaktere: Manchmal beschreiben Autoren ja ihre Charaktere mit "aufgeschlossen und extrovertiert" oder "schüchtern und ruhig" aber oftmals spiegelt sich das nicht in dem Verhalten wieder. Doch hier ist es anders. Die Charaktere (alle, auch die Nebencharaktere) verhalten sich wie sie beschrieben werden.
+ Geschichte: Sehr sehr gut durchdacht. Während des ganzen Studiums zoffen sie sich und dann haben sie sich auf einmal lieb. Und sie macht den Roadtrip den ihre verstorbene Mutter nach ihrem Studium ebenfalls gemacht hat.
+ Irrungen und Wirrungen: Es gab viele Irrungen und Wirrungen die aber nicht irgendwie chaotisch oder so waren sondern einfach...ja fast putzig. Nicht so gigantische Storytwists aber schon so Momente wo man denkt "Okaaaaay, hätt ich so jetzt nicht erwartet."
+ einfach alles

Ich hab wirklich nichts dran auszusetzen. Die Charaktere sind toll, die Story ist toll, der Schreibstil ist toll. Alles toll und stimmig :D

Eure Laura <3